ADHS/ADS

Zappelphilipp und Träumer sind Umgangssprachlich Bezeichnungen für Kinder mit einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom, kurz ADHS. Diese Kinder bringen Lehrer und Eltern mit ihren auffälligen Verhaltensweisen an ihre Grenzen. Das herausfordernde Verhalten lässt fast alle Erwachsenen und die Umwelt an diesen Kindern verzweifeln. Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom ist die häufigste psychische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen.

Der Unterschied zwischen ADS und ADHS ist das „H“, das für „Hyperaktivität“ steht. ADS beschreibt den Träumer, ADHS dagegen betrifft ein Kind in ständiger Bewegung, das nicht stillsitzen kann und oftmals für den Klassenclown gehalten wird. Mädchen haben häufiger ADS, während Jungen eher mit der Ausprägung ADHS zu kämpfen haben. Über die Ursachen der Erkrankung kann bisher niemand genaue Angaben machen. Die aktuelle Einschätzung ist die, dass im Gehirn der Informationsaustausch zwischen bestimmten Gehirnbereichen nur unzureichend funktioniert. Viele Kinderärzte vergeben eine ADHS Diagnose im Rahmen der regulären kinderärztlichen Untersuchung, nach kurzer Beschreibung durch die Eltern und Rückmeldung durch die Lehrer, bzw. Erzieher. Eine gewissenhafte ADHS Diagnostik ist nach heutigem wissenschaftlichem Standard umfangreiche Untersuchung, mit Ausschlussdiagnostik, psychologischer Testung und standarisierter Befragung der Eltern, weiterer Familienangehöriger und der Lehrer, bzw. Erzieher.

(Quelle: Verband der Krankenkassen)

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